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27. September 2026
Von Fabiano | Foto: Larissa
Spielbericht

Das richtige Spiel gewonnen

Einfach 3 Punkte aus diesem Weekend, lautete meine Devise am Freitagmittag. Die Biancoblù lieferten und holten erst noch im "wichtigeren" Spiel die gewünschten drei Zähler. 

Um chronologisch zu bleiben, zuerst ein paar Worte zum Spitzenkampf gegen den Titelanwärter Nummer 1 ZSC. Nur schon, dass Ambrì in einem Spitzenkampf dabei war, ist fast etwas absurd. Klar, waren erst vier Runden gespielt, aber in diese Position muss man zuerst kommen. Mit diesem Kader müssen die Lions Meister werden - alles andere ist eine Enttäuschung. In diesem Spitzenkampf gewann ZSC mehr Bullys und hatte mehr Schüsse aufs Tor, aber Ambrì war nicht chancenlos. Zürich hatte 3,4 erwartete Tore, Ambrì 2,6. Zwei Minuten mit drei Gegentoren und vier Tore in Unterzahl brachen am Ende das Genick. Und dennoch kam der HCAP nochmals fast zurück. Man denke nur an die Monsterchance von De Luca bei 3:5. Dann wäre die Halle explodiert. Aber ja, von 'hätte' und 'wäre' kann man sich im Sport nichts kaufen. Festzuhalten bleibt aber, dass bei 1:5 gegen ZSC nicht mehr viele an die Wende geglaubt hätten. Ambrì tat es. Das ist die neue DNA.

Mit dieser Niederlage und einem sichtlich angeschlagenen Roby Järventie ging es zum ersten Derby der Saison. Entgegen gewissen Stimmen stand er in der Aufstellung und schoss das enorm wichtige 1:1. Zusammen mit Tanus ist der Finne Liga-Topskorer und wird bereits mit Dominik Kubalik verglichen. Es ist zwar ebenfalls noch früh, aber bleibt er spielfähig und macht einigermassen in diesem Stil weiter, weckt er zwangsläufig das Interesse aus Nordamerika. Ambrì zeigte grossen Charakter und dass nicht nur Järventie Tore erzielen kann. Auf das 3:4 und 3:5 von Joly und Lukas Landry innert 109 Sekunden hatte Lugano resultatmässig keine Antwort mehr. Da interessiert es auch nur periphär, dass Lugano zwei erwartete Tore mehr hatte. Wenn auch nicht nach Punkten/Spiel liegen die Luganesi mindestens bis Dienstag auf dem letzten Platz. 

Kommende Woche geht es gegen die Spengler Cup-Teams und den Meister. Am Dienstag kommt Davos zu Gast, die nach dem Abgang von Stransky noch etwas auf der Suche sind, aber am Samstag gegen Lausanne gewinnen konnten. Ambrì scheint bereit, ist es Davos nun auch, steht einem Spektakel nichts mehr im Weg. Dieser Satz ist auch etwas absurd...

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