2:3 Niederlage in Fribourg, das war’s dann wohl

Das ist wohl die bitterste Niederlage in dieser Saison. Nach einer 2:0 Führung verliert der HCAP mit 3:2 gegen Fribourg und verpasst damit den Anschluss an die Playoff-Plätze.

Das Spiel beginnt gut für den HCAP. Die Leventiner spielen so weiter wie am Freitag gegen Genf. Sie machen viel Druck, laufen gut und spielen hart auf den Mann. Dadurch kommen sie zu guten Chancen. Wie aber am Vorabend will die Scheibe einfach nicht ins Tor.

Lauper egalisiert seinen Torrekord

Zu Beginn der 18. Minute muss Ryan O’Byrne für ein Beinstellen auf die Strafbank. Fribourg zieht sein Powerplay auf. Lauper kann aber einen Pass abfangen und es kommt zu einer 2 gegen 1 Situation. Statt zu einem Pass zu Hall auf der rechten Seite entscheidet sich Lauper selber abzuschliessen und versenkt den Puck hoch ins linke Eck. Es ist der zweite Shorthander von ihm und bereits der siebte Saisontreffer vom Ex-Fribourger. Damit egalisiert er seinen Tor-Rekord aus der Saison 2010/2011.

Kurz vor der Pause kommt es noch besser für die Leventiner. Pestoni bedient Giroux, der einen verdienten Zweitorevorsprung herstellt. Damit ist alles im Grünen Bereich.

Einbruch im 2. Drittel

Das zweite Drittel war wie so oft. Ambrì konnte den Schwung nicht aus der Kabine mitnehmen und es kam, wie es kommen musste. In der 26. Minute versank die HCAP Defensive im Chaos und Tristan Vauclair nutzte dies gnadenlos aus. Fribourg suchte weiter konsequent und mit viel Druck den Ausgleich. Pelletier reagierte und nahm in der 28. Minute sein Time Out.

Dieses zeigte seine Wirkung. Der HCAP übernahm wieder das Zepter. Fribourg konnte aber einen Konter lancieren, den Huguenin mit dem 2:2 Ausgleich krönte. Masalskis liess den Schuss zwischen den Schonern durch und muss hier die Schuld zu einem grossen Teil auf sich nehmen. Masalskis, der bis Saisonende bei den Leventinern bleiben wird, war es aber auch, der den HCAP weiter im Spiel halten konnte.

Dumme Strafe entscheidet

Er zeigte auch im letzten Drittel sehr gute Paraden. Diese waren auch nötig, denn seine Vorderleute nahmen einmal mehr sehr dumme Strafen. Zuerst beförderte Steiner den Puck übers Plexiglas, was mit zwei Minuten wegen Spielverzögerung geahndet wurde (35′) und in der 47. Minute liess sich Birbaum – einmal mehr er – zu einem Stockschlag verleiten.

Fribourg zog sein Powerplay auf und konnte zwei Sekunden nach Ablauf der Strafe gegen Birbaum das Game Winning Goal erzielen. Am Ende jubelten also nicht die zahlreichen HCAP Fans, sondern die  Gastgeber in der mit 6’700 Zuschauern ausverkauften BCF Arena.

Playouts (fast) auf sicher

Die Niederlage schmerzt besonders. Die direkten Konkurrenten konnten wieder Punkten. Biel und Fribourg holten dieses Wochendende 6 Punkte, Kloten deren 5, Ambrì 0. Die Leventiner haben nun also 9 Punkte Rückstand auf Platz 8 (Biel). Dies in den verbleibenden Spielen aufzuholen grenzt an Unmöglichkeit.

Die Leventiner können sich nun auf die Platzierungsrunde konzentrieren, in der es darum gehen wird, gegen die anderen 3 Teams möglichst viele Punkte zu holen, um den Playout Final – höchstwahrscheinlich – gegen die Lakers aus dem Weg zu gehen.

Roland Jauch

Interview mit Marc Grieder nach dem Spiel gegen Fribourg.

 

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