1:3 Niederlage- Pelletier von Simpson ausgecoacht

Der HCAP verliert sein Heimspiel gegen die cleveren Kloten Flyers mit 1:3. Damit sind die Leventiner nun wieder punktgleich mit Kloten im Kampf um einen sicheren Platz zum Ligaerhalt.


Der HCAP startete einmal mehr sehr gut in die Partie und setzte die Flyers von Beginn an unter Druck. Schnell kamen der HCAP so auch zu ausgezeichneten Chancen. Es dauerte aber bis in die 12. Minute, ehe Paolo Duca das 1:0 erzielen konnte.

Simpsons schlauer als Pelletier

Kloten (Romano Lemm) drückte Ambri  (Lukas Lhotak)regelrecht in ihrem Drittel fest  (Foto: R. Jauch)

Kloten (Romano Lemm) drückte Ambri (Lukas Lhotak)regelrecht in ihrem Drittel fest
(Foto: R. Jauch)

Das war dann aber sowas wie das Startzeichen für die Flyers. Es schien, als hätten sie nur darauf gewartet, bis sich die Leventiner in vermeintlicher Sicherheit fühlen und begannen dann ihr Spiel aufzuziehen. Mit einem hohen Zweimann-Forechecking drückten sie die Leventiner regelrecht in deren Verteidigungsdrittel fest.Ambri fand dann während dem ganzen Spiel kein Mittel mehr dagegen und Kloten konnte seine drei siegbringenden Treffer erzielen. Ambri seinerseits verpasste es, aus den wenigen Chancen Profit zu schlagen.

Obwohl sein Team die ganze Zeit massiv unter Druck stand, nahm Pelletier sein Time Out erst eine Minute vor Schluss. Die übrige Zeit stand er wie gewohnt ruhig an der Bande und wenn er Emotionen zeigte, dann höchstens gegen die Refs

Missglücktes Comeback von Sandro Zurkirchen

Trotz einiger guten Paraden, kann Sandro Zurkirchen mit seinem Comeback nicht zufriedensein. (Foto: R. Jauch)

Trotz einiger guten Paraden, kann Sandro Zurkirchen mit seinem Comeback nicht zufriedensein.
(Foto: R. Jauch)

Pelletiers Aufgabe für diesen Abend war aber auch nicht einfach. Mit Sidler (krank) und Birbaum (familiäre Gründe) fehlten zwei Stammverteidiger. So kam Sandro Zurkirchen nach seiner Verletzungspause zum 2. Comeback in dieser Saison. Er übernahm den Posten vom zuletzt sehr stark spielenden Edgars Masalskis, der Ryan O’Byrne Platz machen musste und dadurch überzählig war.Zurkirchen wurde zwar am Ende des Spiels als bester Spieler ausgezeichnet, trägt aber mindestens bei zwei der drei Toren eine Mitschuld. Die Niederlage ihm anzukreiden wäre aber nicht fair.

Viele Youngsters auf der Verletztenliste

Auch im Angriff hatte Pelletier eine Absenzen auf seiner Liste: Zum langzeitverletzten Grassi gesellten sich Fuchs (Bruch am Bein) und Stucki (Handgelenk). Damit mussten auch die Angriffslinien umgestellt werden. Wie Daniel Steiner uns im Interview sagt, hätte dies aber keinen Einfluss gehabt.

Misha Moor mit NLA Debüt

Der 17-jährige Misha Moor kam zu seinem 1. Einsatz in der NLA. (Foto: SIHF)

Der 17-jährige Misha Moor kam zu seinem 1. Einsatz in der NLA.
(Foto: SIHF)

Aufgrund der langen Verletztenliste kam der erst 17-jährige Juniorennationalspieler Misha Moor zu seinem ersten Einsatz in der NLA. Dieser Einsatz wird ihm auch einen Eintrag in den HCAP Geschichtsbüchern bringen. Er ist nämlich der 500 Spieler im Dress der BiancoBlù.

Entwarnung bei Brady Murray

Schrecksekunde für die beiden Teams und die 6015 Zuschauer. Der 178 cm grosse Brady Murray wird vom 20 Kg schwereren und 20 cm grösseren Ryan O’Byrne – aus unserer Sicht korrekt – an die Bande gecheckt und bleibt darauf regungslos liegen. Murray muss mit der Trage vom Eis gebracht werden und wird ins Spital überführt. Bereits nach dem Spiel aber erste positive Meldungen. Murray konnte Arme und Beine bewegen, dürfte aber eine schwere Hirnerschütterung erlitten haben.

Ambri verpasst Vorentscheidung

Die Niederlage gegen Kloten schmerzt die Fans besonders. Nicht nur, dass sie mit der Leistung des Teams und Trainers nicht einverstanden sind, sondern auch, weil damit ein Sechspunktevorsprung auf die Flyers vergeben wurde. Ambri und Kloten sind nun punktemässig wieder gleichauf. Kloten liegt aber wegen dem besseren Torverhältnis nun wieder auf dem sicheren 2 Rang der Platzierungsrunde.

Chance zur Rehabilitation bietet sich den Leventinern bereits am kommenden Dienstag, wenn sie in Kloten zum „Rückspiel“ antreten müssen.

Roland Jauch


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