Zu Besuch im Sommertraining

Der HC Ambri-Piotta befindet sich wie viele andere Sportmannschaften im Sommertraining und bereitet sich für die hoffentlich wie gewohnt stattfindende. Wir bekamen die Möglichkeit ein Training zu besuchen.

Training in der eisfreien Valascia

Training in der eisfreien Valascia

Aufgrund des schlechten Wetters traf sich die erste Mannschaft des HC Ambri-Piotta am Mittwoch, 17. Juni, nicht wie gewohnt in Biasca auf dem Sportplatz, sondern in der heimischen Valascia. Neben den aktuell verletzten Dominic Zwerger und Patrick Incir sowie dem immer noch rekonvaleszenten Julian Payr fehlten auch Stanislav Horansky (Slowakei), Damiano Ciaccio (Westschweiz), Matt D’Agostini und Brian Flynn (Übersee), die allesamt noch in ihrer Heimat sind. Hingegen anwesend waren die während der Saison 19/20 lange ausgefallenen Diego Kostner, Christian Pinana, Dario Rohrbach und Johnny Kneubühler. Allerdings nahmen nicht alle am Mannschaftstraining im «Rink» teil. Kostner und Pinana trainierten individuell im Kraftraum, wie auch die beiden Neuzuzüge Daniele Grassi sowie Zaccheo Dotti. Beide waren während der knapp 90-minütigen Trainingseinheit kaum zu sehen. Immerhin zeigte sich der dritte Neuzugang, Cedric Hächler, der zeigte, weshalb er in Rapperswil zu den fittesten gezählt hatte.
Nach dem Training nahm sich ein verschwitzter, aber noch «mögender» Marco Müller kurz Zeit und erzählte seine Sicht seit Wiederaufnahme des Trainings. Wie auch der Breitensport nahm auch die Prima Squadra erst seit dem 6. Juni wieder gemeinsam das Training auf. Zuvor hatten alle Spieler individuell angepasste Trainings zu Hause durchgeführt. Ein bis zweimal pro Woche trainierten sie aber auch per Video zusammen. Obwohl man jetzt wieder trainieren dürfe, merke man sicherlich einen Unterschied zu den anderen Jahren. «Alle sind viel vorsichtiger. Alle Geräte werden nach jeder Einheit desinfiziert.»
Viel Bewegung beim Spiel

Viel Bewegung beim Spiel

Die Abwechslung in den Trainings ist sicherlich vorhanden. Die Mischung zwischen Kraftraum und Mannschaftstraining sei sehr ausgeglichen. Es sind sicherlich acht Einheiten pro Woche, die das Team miteinander absolvieren. Neben dem gewöhnlichen Sommertraining können die Spieler des HCAP in Luzern einmal aufs Eis.
Auch die «Neuen» passen sehr gut in die Mannschaft und haben sich schnell integriert. «Es können uns alle Neuzuzüge weiterhelfen. Wir hatten letzte Saison schon einen sehr starken Teamspirit. Und dieser wird nun sicherlich nicht schwächer werden.»
Zum Ende der Trainingseinheiten wird oftmals noch etwas mit den Hockeyschlägern gekäpselt. Besonders aufgefallen ist dabei ein Name: Dario Rohrbach. Wenn sich der 21-jährige Stürmer auch so auf dem Eis zeigt, dann können alle HCAP-Supporter froh sein, dass er den Vertrag bereits vorzeitig bis 2022 verlängert hat.
Bericht/Fotos: Marius Künzli
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