Wieder eine „zu Null“-Niederlage gegen Fribourg-Gottéron

Den Abend in Fribourg hatten sich die drei Jubilare in den Reihen des HCAP sicher anders vorgestellt. Reto Kobach absolvierte sein 700. Spiel in der NLA, Adrian Trunz sein 150. Spiel für den HCAP und Lukas Lhotak sein 25. Spiel für Ambrì/NLA.

Der HC Ambrì-Piotta musste wieder mit einigen freien Plätzen im Car an ein Auswärtsspiel fahren. Neben Lüthi, Miéville, und Park, fehlten auch Gautschi wieder und Pestoni blieb ebenfalls mit einer Grippe zu Hause.
Serge Pelletier musste also gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber einmal mehr seine Linien umstellen. Paolo Duca rutschte so in die erste Linie an die Stelle von Inti Pestoni und stürmte zusammen mit Center Jason Williams und Topskorer Alexandre Giroux. Sami El Assaoui wurde wieder als Stürmer in der 4. Angriffslinie eingesetzt zusammen mit Lukas Lhotak und Patrick Incir.

Powerplay wieder als Schwachpunkt

Das erste Drittel, war vorwiegend in den Stöcken der Leventiner. Diese hatte auch genügend Gelegenheiten in Führung zu gehen. Wie in den letzten Spielen war aber auch gegen die am Vortag spielfreien Fribourger das Powerplay zu wenig produktiv. Während mehr als einer halben Minute konnten sie in doppelter Überzahl spielen, brachten aber kaum einen guten Schuss auf das Tor von Benjamin Conz.

Besser machten es die Drachenstädter ab dem zweiten Drittel. Sie nahmen das Spiel von Beginn weg in die Hand und kamen in der 31. Minute zum verdienten Führungstreffer. Während einer (fraglichen) Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis gegen Ambri erhöhten sie das Score auf 2:0. Ambrì kam im Mitteldrittel kaum zu nennenswerten Chancen. Zu gut schirmten die Fribourger ihr Tor ab.

2. Shutout von Conz gegen Ambri

Im letzten Drittel war es weiterhin Fribourg, das das Spiel bestimmte. Greg Mauldin erzielte in der 47. Minute mit dem 3:0 die Entscheidung. Anschliessend ging es vor allem darum, den zweiten Shutout Conzs in dieser Saison gegen Ambrì ins Trockene zu bringen.

Ambrì ist gut in die Partie gestartet. Hatte aber einmal mehr auswärts nicht die offensive Schlagkraft, um das Spiel zu gewinnen. In den letzten sechs Partien erzielten die Biancoblù nie mehr als zwei Tore. Die Defensive war auch heute wieder sehr solide und Sandro Zurkirchen hielt sein Team lange gut im Spiel.

Als nächstes gegen den SC Bern

Ambri ist nun wieder spielfrei bis am nächsten Freitag. Dann steht mit dem SC Bern ein Gegner gegenüber, der nun voll in den Strichkampf verwickelt ist und vollen Einsatz gegen das momentan schwache Ambrì geben wird. In den letzten Wochen hatte Ambrì aber mehrere Male Mühe, nach einer spielfreien Woche ins Spiel zu finden. Eine spannende Ausgangslage.

Roland Jauch

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