Wichtiger Cup-Sieg für die Moral

Der HC Ambrì-Piotta gewinnt das Cup-Achtelfinalspiel gegen den HC Fribourg-Gottéron mit 4:2. Vor nur 1899 Zuschauern in der BCF Arena kamen die Leventiner damit zu einem wichtigen Sieg für die Moral.

Der HCAP dominierte das Spiel von der ersten Minute an und kamen im ersten Drittel gegen ein „bewusst geschwächtes“ Fribourg fast im Minutentakt zu sehr guten Chancen. Aber wie in der Meisterschaft versagten die Biancoblu im Abschluss oft kläglich.

Vier Tore, vier Torschützen

Erst im zweiten Drittel eröffnete Daniele Grassi (24‘) das Score. Aucoin (32‘) erhöhte dann auf 2:0. Schlagenhauf (53‘) zum 3:1 und Duca (57‘) zum 4:2 waren die weiteren Torschützen beim HCAP. Ambrì erzielte damit soviele Treffer in einem Spiel wie schon lange nicht mehr. Erfreulich auch, dass es vier verschiedene Torschützen sind. Aber deshalb jetzt in Euphorie zu verfallen wäre falsch.

Fribourg spielte ohne 6 Stammspieler dafür mit 6 Junioren. Auch Ambrì schonte an diesem Abend mit Steiner, Sidler, Kobach und Fuchs vier wichtige Teamstützen. Zum Einsatz kamen dafür Jesse Zgraggen, der nach einer Hirnerschütterung wieder aufs Eis zurückkehrte, Grieder und Bonnet, die zuletzt überzählig waren. Flückiger hütete das Tor. Die Aufstellungen zeigen, dass die beiden Kellerteams das Weiterkommen im Cup nicht um jedem Preis wollten und die Partie wohl mehr als einen Test verstanden.

Drucklos kreatives Spiel

Trotzdem war schön zu sehen, wie vor allem auch in diesem Spiel die nominell schwächeren Linien viel Spielfreude zeigten und gute Chancen kreierten. Ambrì spielte ohne den Druck Siegen zu müssen und konnte dadurch Blockaden in der Kreativität lösen. Gute technische Einzelleistungen und schöne Spielzüge als Block wechselten sich ab. Das Team trat als Einheit auf und zog sein Spiel bis zum Schluss durch.

Am Schluss war der HCAP ganz klar der verdiente Sieger dieser Partie und der Einzug in die Viertelfinals der verdiente Lohn.

Moral getankt für die Meisterschaft

Diese positiven Elemente gilt es nun in die Meisterschaft mitzunehmen. In Lugano am Freitag wartet im Derby ein Gegner, der sicher nicht mit dem gestrigen Fribourg zu vergleichen ist. Die Spieler konnten aber einiges an Selbstvertrauen tanken, damit auch Lugano geschlagen werden kann.

Am Samstag kommt es bereits zum nächsten Aufeinandertreffen mit Fribourg. Dieses Fribourg wird dann aber um einiges stärker sein.

Roland Jauch

 

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