Stagione quasi terminato!

Nach der brutalen Derby-Niederlage am Vortag war das Team für das kapitale Spiel gegen Rapperswil nicht wirklich bereit. Trotz Führung gibt es eine 2:4-Niederlage. Damit sind die Pre-Playoffs kaum mehr zu erreichen.

Die Pflicht nicht erfüllt, hiess es am 27. März 2021 um 21:57 Uhr. Zum fünften Mal im sechsten Duell der Qualifikation gab es für Ambrì gegen Rapperswil eine Niederlage. Das ist kaum zu glauben. So ist der Rückstand auf die Lakers auf sechs Punkte, faktisch sieben, angewachsen. Da das Spiel gegen Biel kaum stattfinden wird, bleiben noch drei Spiele um den Rückstand aufzuholen. Rapperswil würde am Dienstag gegen Biel spielen. So kann man auf die absoluten Punkte schauen. Bei Punktgleichheit zählt bekanntermassen die Direktbegegnung. Diesen Bonus haben eben die Ostschweizer. Sie spielen dann noch gegen Bern, Lugano und Lausanne. Dass sie nur zwei Punkte holen, kann sein, aber dass Ambrì gegen ZSC, Davos und Fribourg sieben oder mehr Punkte holt, ist kaum vorzustellen.

Wie weiter?

Die Pflicht gegen die Lakers begann nicht wunschgemäss. Das Team schien nach dem Schock am Freitag verunsichert. Man hat eigentlich erwarten können, dass sie zu Beginn eine Reaktion zeigen wollen. Für einmal war das Glück aber weiss-blau. Nach einem Pfostenschuss von Fora in Überzahl, traf Müller in der 14. Minute zur Führung. Die folgende Unterzahl konnte man trotz gefährlichen Aktionen der Lakers-Paradelinie überstehen. So stand es nach 20 Minuten 1:0. Zum neunten Mal ging es diese Saison mit einer Führung in die erste Pause. Alles lief eigentlich nach Plan.

Statt Auftrieb zu geben, schien es das Team aber zu hemmen. Ausser einer Chance in Unterzahl in der 24. Minute durch Brendan Perlini, der aber alleine vor Nyffeler übers Tor schoss, kamen die Biancoblù zu keinen Chancen. In der 28. Minute schlug es dann durch Cervenka hinter Conz ein. Der Tscheche bekam einfach zu viel Platz. Wegen einem Wechselfehler nahm Ambrì fünf Minuten später eine weitere Strafe und Leandro Profico traf zur Führung. Zwei Minuten danach kamen die Hausherren durch Cédric Hächler aus spitzem Winkel zum eminent wichtigen Ausgleich. Trotz nur sieben Schüssen war nach 40 Minuten noch alles offen.

Fora mit einem fragenden Blick.

Die Hoffnung schwindete aber als auch im dritten Drittel keine Steigerung eintrat. Einen weiteren Tiefschlag gab es in der 51. Minute durch das 2:3 von Kevin Clark. Ambrì war zu keiner Reaktion fähig und schien sich dem Schicksal zu ergeben. Cereda riskierte alles und nahm erneut den Goalie vom Eis und kassierte erneut den Empty-Netter. Kevin Clark erzielte den 26. Treffer der Lakers diese Saison gegen Ambrì. Auch diese Zahl ist natürlich viel zu hoch.

Conz zeigte erneut eine gute Leistung.

Noch ein Wort zu Julius Nättinen, da wir ihn in der Titelstory der letzten Ausgabe haben. Der Finne hatte einen Torschuss, einen Schuss neben das Tor, zehn Minuten Eiszeit und brachte kaum Inputs. Er braucht sichtlich Zeit, um wieder auf sein früheres Niveau zu kommen. Es ist zu hoffen, dass man ihn nochmals für Ambrì auf dem Eis sieht, aber es wäre wohl nicht die dümmste Idee für ihn die Saison zu beenden. Generell stellt sich nun die Frage, wie gross der Glaube noch ist. Aufklärung gibt es am Dienstag im Hallenstadion. Gegen ZSC winkt der vierte Sieg im vierten Duell – ein weiterer unglaublicher Fakt.

Bericht: Fabiano Wey; Fotos: Marcel Wey

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One thought on “Stagione quasi terminato!

  1. Hurra! Die Sommerzeit ist da! Hurra????? Wir Fans des HC Ambrì-Piotta haben nicht mehr viel zum jubeln!
    An Ostern kommen die vermutlich letzten Gegner, der HCD und Fribourg in die Valascia und auch dieses Mal wird ohne Zuschauer gespielt.
    Ich habe euch vermisst und ihr Spieler uns auch. Und nun soll also der Abschied von der altehrwürdigen Valascia so ein himmeltrauriger Anlass werden?!
    2019 war die Saison für uns am 19. März zu Ende. 2020 bereits für Alle am 29.2. Und dieses Jahr im April.
    Kein einziges Derby haben wir gewonnen und als die Freude riesig war vor 2 Tagen mussten wir mit ansehen, wie ein Missgeschick die Luganesi zu schallendem Gelächter verleitete. Was für eine Klatsche!
    Wie viele Ausfälle und Quarantänen mussten wir in dieser mühsamen Saison verdauen! Auch wenn die Pessimisten und Realisten jetzt sagen, das war`s, sage ich, dass wir noch einige Spiele vor uns haben und unsere Mannschaft am TV anfeuern können.
    Sollen sich die Finalisten im Mai noch duellieren. Wir können bereits zurückblicken und sagen: Was für eine beschissene Saison haben wir erlebt! Nie mehr!
    Ich hoffe trotzdem, dass wir uns noch gemeinsam von unserem alten Stadion verabschieden können, wenn möglich mit den Spielern.

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