„Sich in der vierten Linie wiederzufinden ist nicht schön…“

In einem am 09.03.2017 auf www.tio.ch erschienen Interview/Artikel beschwert sich Lukas Lhotak über zu wenig Eiszeit etc. Wir haben es für euch übersetzt.

Ambri – Es ist stockdunkel in der Gegend der Valascia. Der Lichtschalter scheint unauffindbar: In 9 Spielen unter Dwyer haben die Leventiner die Misere von zwei Siegen, bei einem Total von 13 geschossenen und 28 erhaltenen Toren, erreicht. Also hat die Betreuung, welcher man sich im Hause Ambri anvertraut hat, bis heute, keine positiven Signale ausgestrahlt.

Im Hause Ambri könnte der Leidensweg noch sehr lange anhalten. Wie bewertet der Stürmer Lukas Lhotak diesen ziemlich unglücklichen Moment?
„Es ist schwierig die Gründe dieser Negativspirale zu nennen. Wir haben Mühe beim Tore schiessen. Wenn du ein Tor pro Spiel schiesst kannst du nicht daran denken, zu gewinnen. In Fribourg aber haben wir einen ermutigenden Schritt nach vorne gemacht.“

Seit Dwyer an der Bande steht habt ihr sehr grosse Schwierigkeiten, Tore zu schiessen:
Ich denke nicht, dass dies am Trainerwechsel liegt. Es war eine komische Saison. Das Ziel zu Beginn waren die Playoffs und generell gab es (während der Saison) wenig Gelassenheit. Der Trainerwechsel und die diversen Linienwechsel. Es war für niemanden einfach.“

Was für ein Typ Coach ist Dwyer?
„Er ist ein guter Trainer, hat in der NHL gespielt und weiss, wie Hockey funktioniert. Er ist sehr hart. In den Trainings laufen wir viel und er will, dass wir unseren Körper einsetzen. Ich bin der Meinung, dass wir uns Stück für Stück verbessern. Ob ich hinsichtlich der nächsten Spiele optimistisch bin? Ja, das war ich immer.“

Lhukas Lhotak, ein Spieler mit enormer Qualität, der aber nicht immer „belohnt“ wurde, wie er es sich verdienen würde.
Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Ich spiele 9-10 Minuten pro Spiel und dies oft in der vierten Linie. Sicher ist es auch meine Schuld. Anfang Saison wurde ich von Kossmann oft zusammen mit den Ausländern und im Powerplay aufgestellt. Danach wurde ich in die dritte und vierte Linie verbannt. Hier ist es schwierig Tore zu schiessen. Nicht mal nach der Zeitspanne, als ich 6 Tore geschossen hatte, wurde ich belohnt… Die nächste wird eine sehr wichtige Saison für mich sein, da mein Vertrag auslaufen wird. Ich bin nun seit einigen Jahren in Ambri und sich in der vierten Linie wiederzufinden ist nicht schon. Es ist keine einfache Situation…“

In der aktuellen Ausgabe der Gazzetta dell’Ambrì findet ihr ein Porträt über das tschechische Hockeytalent beim HCAP.

Quelle: tio.ch / Übersetzung: Angelo Lanini

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One thought on “„Sich in der vierten Linie wiederzufinden ist nicht schön…“

  1. Ich schätze seine Leistungsbereitschaft. Leider sieht man aber von Saison zu Saison nur geringe Verbesserungen. Für mich leider ein Spieler dem der unschöne Ausdruck „ewiges Talent“ anhaftet.

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