Politische Spitze in der Valascia – Ueli Maurer äussert sich unter anderem zum Thema Sicherheit im Sport

Beim heutigen Spiel HCAP – SCB war Bundespräsident und Sportminister Ueli Maurer auf Einladung von Ständeratspräsident Filippo Lombardi in der Valascia anwesend. Ueli Maurer ist seit rund 30 Jahren Ambrì-Fan und besucht immer wieder Heimspiele.In der ersten Drittelspause äusserte er sich unter anderem zu den Verfahren gegen den HCAP. Maurer bezeichnet die Vorfälle  als ein Gesellschaftssproblem. Sport weckt sehr viele Emotionen. Die Clubs müssen dazu beitragen, dass diese korrekt ausgelebt werden können. Der Sport, insbesondere im Bereich Eishockey, habe in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt, was das Thema Sicherheit betrifft. Dies insbesondere auch, wenn man die Entwicklung in der Schweiz mit dem Ausland betrachtet. Leider gebe es aber immer wieder Personen, die negativ auffallen. Viele dieser Personen seien dabei aber nicht an einen Verein gebunden sind, sondern treten auch bei anderen Gelegenheiten in Aktion, zum Beispiel am 1. Mai. Diese „Störenden Elemente“ seien zu identifizieren und strafrechtlich zu belangen. Nur so könne eine entsprechende Wirkung erzielt werden.Bundespräsident Maurer bezeichnet das Bestehen des HCAP als ein Wunder. „Wenn es irgendwo keinen NLA Klub geben kann, dann in der Leventina“. Für ihn stellt der HCAP ein wichtiges Stück Schweizer Eishockeygeschichte und auch politische Botschaft dar. Ambrì und auch Langnau verkörpern den erfolgreichen Aufstand der Kleinen gegen die Grossen.

Leider verlor der HCAP an diesem Abend seinen Kampf gegen den grossen SC Bern mit 1:2.

Ueli Maurer und Filippo Lombardi stehen der Presse red und Antwort

Ueli Maurer und Filippo Lombardi stehen der Presse Red und Antwort (Foto: R. Jauch)