Norman Gobbi fordert verschärfte Zutrittskontrollen

Der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi fordert von den Tessiner Klubs schärfere Zutrittskontrollen der Fans, sonst drohen Spiele vor leeren Rängen.

Norman Gobbi

Norman Gobbi

Wie einem Bericht von LaRegione zu entnehmen ist, fordert der Direktor des Tessiner Innen- und Justizdepartements sowie ehemalige HCAP Verwaltungsrat Norman Gobbi von den Tessiner A und B Klubs, dass diese Einrichtungen zur Gesichts- und Ausweiskontrollen anschaffen. Dies sei den Klubs kommuniziert worden. Die Antworten stünden noch aus.

Zweck: Mit der Überprüfung der Anwesenden, wird es einfacher sein, bei Unruhen die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Eine abschreckende Methode, die für mehr Sicherheit aller sorgen soll.

Sollten sich die Klubs weigern dies umzusetzen, könnte ihnen ab nächster Saison die Bewilligung entzogen werden, Spiele vor Publikum auszutragen. Gobbi verweist dabei auf die guten Erfahrungen, die damit an anderen  Orten gemacht werden. Explizit erwähnte er Zug, wo seit Einführung dieser Massnahme in der neuen Arena, die Aufwände für das Sicherheitsdispositiv und die Polizei reduziert werden konnten.

Gobbi ist sich bewusst, dass diese Massnahme Proteste wegen Eingriffe in die Privatspähre auslösen könnte. Diesen Kritikern entgegnet er bereits jetzt, dass diese Art von Kontrollen kein Novum seien und auch von einigen Vergnügungsparks angewendet werden. Dabei würden sogar teilweise Fingerabdrücke erfasst.

Eure Meinung
Was haltet ihr von dieser Forderung von Norman Gobbi? Schreibt uns eure Meinung als Kommentar.

BannerGazzetta_logoneu

 

Rate this post

3 thoughts on “Norman Gobbi fordert verschärfte Zutrittskontrollen

  1. Ich bin absolut dafür, dass man solche Massnahmen einführen sollte. Ich war nur einmal seit dieser Neuanschaffung in Zug. Ich bin ein friedlicher Fan, habe nichts zu verbergen und finde es gut, dass die wenigen randalierenden „Fans“ so schneller gefunden und gebüsst werden können. Als ich in Zug meine ID zur Kontrolle gab und im Stadion war meinte ein Security, dass der HCAP ein „Scheiss-Verein“ sei und in Lugano zeigte uns ein weiterer Security einmal den Stinkefinger! So ist das leider!
    Als ehemalige Zugbegleiterin habe ich sehr viele Chaoten erlebt. In Basel wurde beim Verlassen eines Wagens eine Petarde über mir abgefeuert. Kinder weinten und die Passagiere hatten Angst. Die Polizei war schnell vor Ort und führte die rund 70 Chaoten weg. Mit 35 Minuten Verspätung fuhr „mein“ Zug dann endlich ab. Leider zu oft kommt es wegen solchen Idioten zu Verspätungen und Ärger!
    Deshalb finde ich auch öffentliche Überwachung gut. Leider muss man sagen, dass solche Vorfälle inzwischen zur Tagesordnung gehören.

  2. Bin auch ein friedlicher Fan, habe aber Bedenken bei solchen Problemlösungsansätzen. Habe das Gefühl, dass die Problematik so vom Stadion in private oder andere öffentliche Gebiete transferiert wird (siehe letzte Ereignisse in Zug). Seit dieser Zusatzkontrolle meide ich Besuche in Zug. Auch wegen hier schon erwähnten Erfahrung mit Sicherheitspersonal.
    Die erwähnten Kontrollen müssten dann überall stattfinden (bahnhof, parkplätze, quartiere und Plätze rund ums Stadion….), was nicht möglich ist und auch nicht im Interesse der Anwohner sein kann.
    Ich finde bei einem Vorfall im Stadion sollte die Reaktion direkt erfolgen und nicht nur im Nachhinein über die Kamerabilder…da könnte es evtl. schon zu spät sein.
    Mal sehen wie sich das weiter entwickelt…

    • Teile die Meinung von Cro vollumfaenglich.
      Ich habe die Vorfaelle in der Valascia am 14. Januar miterlebt. Rund um die Valascia standen zahlreiche Sicherheitsleute, Polizei und Securitas. Offensichtlich fuehlen sich solche Chaoten sicher und unantastbar, denn keiner unternahm irgend etwas um das Chaos zu stoppen. Sogar die Schiedsrichter liessen das Spiel weiterlaufen, als waere nichts im Gange. Bereits vor dem Match war Gelegenheit genug diese Chaoten abzufangen und zu durchsuchen, bzw. den Zutritt zu verweigern. Sind denn diese Sicherheitsleute lediglich teure Alibiuebungen oder muss dringend das Gesetz entsprechend geaendert werden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *