Mit dem HCAP steil bergwärts auf 3454 m!

Der HC Ambrì-Piotta folgte am 14. Februar einer Einladung der Jungfrau Region ins Berner Oberland. Die Jungfrauregion wird neu im Bereich Sponsoring mit dem HC Ambrì-Piotta zusammenarbeiten.
Die Spieler und der Staff erlebten dabei einen unvergesslichen Tag auf dem Jungfraujoch. .

Am 14.Februar, dem Tag, als die Schweizer Olympioniken in Sochi zweimal Gold und einmal Silber einheimsten, trafen sich die erste Mannschaft vom HCAP, der Staff und der Verwaltungsrat an der Talstation Grindelwald Grund. Mit an Bord im Extrazug waren auch geladene Journalisten und das Teleticino. Eingeladen hatten die Jungfrau-Bahn und die Jungfrau Region Tourismus. Nach der gemütlichen Bahnfahrt auf die Jungfrau erwartete uns ein feines Mittagessen im Berghaus. Gleich danach begrüsste uns der Geschäftsführer der Jungfrau-Region, Philippe Sproll.

DSC01536Der im Tessin geborene Ambrìfan freut sich mit der Jungfrau Region und dem HCAP zukünftig in Sachen Sponsoring gemeinsame Wege zu gehen. Das Verwaltungsratsmitglied vom HCAP, Michael Zwyssig, überreichte dem Managing Direktor, Philippe Sproll, ein Original Ambrì-Dress sowie das neue Buch vom HCAP.

Anschliessend bestaunten wir die Alpine Sensation und den Eispalast. Viele Spieler liessen sich mit den wundervollen Eisskulpturen im Hintergrund ablichten und genossen die unbeschwerten Stunden in vollen Zügen. Nicht wenige Teilnehmer klagten aber schon bald über Schwindelgefühle und Müdigkeit.

DSC01553Bevor wir die Heimreise antraten, war noch ein Fotoshooting angesagt. Alle Spieler bekamen ihr Spieler-Dress überreicht und der Director der Jungfrau Region gesellte sich in die Mitte und präsentiert stolz das Geschenk vom HCAP.

Einmal mehr verging die Zeit viel zu schnell. Alle der ca. 60 Teilnehmer sassen im Zug, als um 15:15 Uhr das Signal auf Grün gestellt wurde. Fast alle! Ein Spieler fehlte, als wir Richtung Kleine Scheidegg unterwegs waren. Wer kann dies wohl gewesen sein? Er ist in Kirchberg (BE) aufgewachsen und er schaffte es in der letzten Gazzetta Ausgabe auf das Titelbild! Da wir auf der Kleinen Scheidegg 20 Minuten auf den Anschlusszug warteten, hatte der Vermisste die Gelegenheit, mit dem nächsten Zug zu uns aufzuschliessen.

DSC01545Trotz der geschlossenen Wolkendecke hatten wir die Möglichkeit, die Eigernordwand, das Eismeer, den Eiger-Gletscher und das Silberhorn zu bestaunen. Die weltbekannten Gipfel des Eiger, Mönch und der Jungfrau waren alle in eine Nebeldecke gehüllt. Nur die fehlende Sonne auf dem Jungfraujoch, hat einen perfekten und erlebnisreichen Tag leicht getrübt.

Auf diesem Ausflug wurden wieder einmal viele neue und wertvolle Kontakte innerhalb der Ambrì Familie geknüpft. Einige Spieler konnten sich von den Jasskarten kaum trennen. Auf der Rückreise nach Grindelwald entschieden etliche Ambrì-Cracks auf der Kleinen Scheidegg, die Talabfahrt in rasanter Fahrt auf einem Schlitten zu bewältigen. Gleich alle Ausländer wurden von diesem Virus gepackt.

DSC01556Als ich Marc Reichert nach dem möglichen Meister fragte, kam wie aus der Pistole geschossen: „Natürlich der HCAP, sonst müssten wir ja gar nicht erst antreten.“ Hob aber gleich den Mahnfinger und meinte, dass die Playoffs zuerst definitiv erreicht werden müssen.“

Als ich Patrick Sidler zu seiner Vertragsverlängerung gratulierte, gab er mir folgendes zur Antwort: „Er fühle sich beim HCAP so wohl, dass es für ihn gar keine bessere Lösung gegeben habe. Auch seine Partnerin, die in Lugano einen tollen Job bekleide, sei sehr glücklich im Tessin.“

Gibt es da ein schöneres Schlusswort von dieser unvergesslichen, und wer weiss, richtungsweisender Reise auf eine der schönsten Gebirgskette weltweit?
Playoffs, ihr könnt kommen!  Forza Ambrì.

Text und Fotos: Ruedi Wechsler

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