Klarer Sieg für die russischen Stars gegen die HCAP Veteranen

Am Samstag, 26. April fand in Bellinzona ein ganz besonderes Spiel statt. Eine Auswahl sowjetischer Eishockeylegenden stand einer Auswahl von HCAP Veteranen gegenüber. Die russischen Superstars gewannen mit 5:1.

Das Team der Russen war so etwas wie eine lebende Hall of Fame des sowjetischen Eishockeys: Mit Vyacheslav Fetisov und Valeri Kamensky waren zwei Members vom Triple Gold Club dabei (Olympiasieg, Weltmeistertitel, Stanley Cup Sieg). Pavel Bure, Sergey Babinov, Alexei Kasatonov, Sergey Makarov waren weitere Spieler, die jedem Fan der russischen Hockeykultur das Herz höher schlagen lassen. Gecoacht wurde das Team von Alexander Yakushev.

Auf Seite der HCAP Veteranen spielten mit Brenno, Daniele und Filippo drei aus der Celio Familie. Mauro Froschi, Gabriele Fransioli, Luca Viganò, Paolo Imperatori oder Oskar Szczepaniec sind Namen, die vielen langjährigen HCAP Fans noch wohlbekannt sind. Prominente Verstärkung bekamen die Leventiner durch den aktuellen Trainer und Sportchef Serge Pelletier, der als linker Flügel eingesetzt wurde.

Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt. Ambrì legte einen Blitzstart hin und ging nach nur 26 Sekunden durch ein schönes Tor von Mauro Froschi in Führung. Dann übernahmen die russischen Top Stars das Zepter. Dank einem starken Gianluca Mona im Tor konnten sie die Führung bis in die erste Pause verteidigen.

Das zweite Drittel wurde von der Powerlinie mit Zhamnov, Kamensky und Bure dominiert. Diese Linie war für beide Tore des Drittels verantwortlich. So dass die Russen mit einer 2:1 Führung ins dritte Drittel starten konnten.

Auch in diesem waren es wieder die Sputniks, die das Spiel bestimmten und schlussendlich mit 5:1 verdient gewonnen haben. Sie haben gezeigt, dass die russischen Eishockeyautomatismen immernoch in ihnen drin sind und funktionieren. Auch wenn das Spiel nicht mehr so schnell war, wie zu ihren besten Zeiten, liefen sie enorm viel Schlittschuh, spielten präzise Pässe und zeigten einige sehr schöne stocktechnische Einlagen.

Dass das Resultat nicht klarer ausfiel, ist vor allem Gianluca Mona zu verdanken, der gegen die rund 20 jahre älteren Gegenspieler eine sehr starke Partie spielen musste.

Roland Jauch

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