Genf zieht Notbremse bei Ambrìs Aufholjad

Wer’s nid macht, bechunnt’s, des einen Freud, des andern Leid und noch viele weitere Sprichworte passen zum Spiel gegen Genf. Eine bittere Niederlage im Kampf um den letzten realistischen Playoffplatz.

Bereits vor dem Spiel die erste Hiobsbotschaft: Sandro Zurkirchen hat sich erneut verletzt. Wie schwer die Verletzung ist, wird morgen genauer untersucht.

Die Geschichte zum Spiel ist schnell erzählt. Ambri macht von Anfang an Druck auf  Robert Mayer. Kommt zu besten Chancen aber kommt nicht an der Mauer Mayer vorbei. Und falls doch mal, rettet die Latte.

Genf dagegen macht die wichtigen Sachen besser. Sie verteidigen geschickt, spielen stärker auf den Mann und vor allem, sie nutzen ihre Chancen und die Fehler der Leventiner eiskalt aus.

Lhotak verschiesst einen Penalty und vergibt weitere hochkarätige Chancen. Auch ein schöner Angriff von Fuchs und Pestoni bleibt erfolglos. Schüsse aufs Tor werden von gegnerischen oder eigenen Spielern geblockt.

Genf nutzt numerische Überzahlsituationen vor dem Tor aus, verwertet Abpraller bei Flückiger, der sonst eine gute Partie gespielt hat und ein Schuss wird ins Tor abgelenkt.

Diese kleinen wichtigen Dinge machen den qualitativen Unterschied zwischen einer  Playoffmannschaft und einem Strichteam. Genf bremst damit Ambris Aufholjagd abrupt ab.

Das klare 0.4 Verdikt täuscht. Ambrì war über weite Strecken spielbestimmend. Mit der Effizient der Genfer hätten die Biancoblu das Spiel mit weitaus mehr Toren Unterschied gewinnen müssen.

Besonders bitter ist, dass Fribourg beim heimstarken Lausanne gewinnt, Biel Davos bezwingt und auch Kloten in Bern siegt.

„Noi vogliamo Playoff!“ singen die Fans nach dem Spiel. Die Fans glauben weiterhin ans Team und werden sicher auch morgen in Fribourg zahlreich anwesend sein. Ein Spiel, das gewonnen werden muss, will man den Anschluss an Fribourg und Biel nicht bereits wieder verlieren.

 Roland Jauch

 

 

 

 

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