Endlich! Der erste Sieg ist da.

Dank einem 3:2 in Genf kommt Ambrì zum ersten Sieg der Saison. Alle Tore fallen im Powerplay. Im Tor ersetzte Damiano Ciaccio Benjamin Conz, der am Freitag spielte.

Das Spiel beginnt äusserst schlecht für Ambrì. In den ersten Minuten wirken die Leventiner äusserst nervös und vieles basiert auf Zufall. Die Genfer beginnen erwartungsgemäss druckvoll, können aber Damiano Ciaccio im Tor der Biancoblù nicht bezwingen. Danach schleicht sich auch bei ihnen Ungenauigkeiten ein. Dazu ist Ambrì sehr darauf aus das Kombinationsspiel der Genfer zu zerstören. Jannik Fischer übertreibt es aber in der sechsten Minute. Er kassiert 5+20 Minuten und muss unter die Dusche. Dies scheint aber eher die Genfer etwas zu hemmen. Sie kommen kaum gefährlich vor Ciaccio und D’Agostini kann nach einem haarsträubenden Fehler auf Daniel Manzato losziehen, aber vergibt. Im Nachstochern holt aber Müller eine Strafe raus. Vorbei ist die grosse Strafe gegen Fischer. In der Folge nehmen die Genfer zwei weitere kleine Strafen. In der 18. Minute nützen die Leventiner das Powerplay durch Marco Müller zum Führungstreffer. Damit geht es in die Pause. Erstmals kann Ambrì in dieser Meisterschaft mit einer Führung in die Pause.

Es hagelt weitere Strafen für die Gastgeber, was in der 22. Minute zu einem weiteren Powerplay für Ambrì führt. Da verdoppelt Stanislav Horansky mit seinem ersten Ambrì-Tor in der National League die Führung. Die Strafen der Genfer ist so etwas wie die Geschichte des Abends. Karrer nimmt kurz vor Spielmitte eine weitere. Diesmal ist es aber kein Powerplay-Tor, sondern ein Shorthander. Es ist bereits der zweite Gegentreffer für Ambrì in Überzahl. Und weiter geht’s im Powerplay. Noah Rod ermöglicht den Leventinern weiteres PP-Training und D’Agostini sagt, Danke. Der Zweitorevorsprung ist wieder da. Das ist es aber noch nicht aus dem zweiten Drittel. Noah Rod schafft etwas ganz kurioses, indem er bei 5-gegen-5 für das Heimteam verkürzen kann.

Matt D'Agsotini erzielt ein Tor und ist weiter Topscorer.

Matt D’Agsotini erzielt ein Tor und ist weiter Topscorer. (Archivbild)

Das dritte Drittel bringt weitere Strafen, aber keine Tore mehr. Ambrì verteidigt die Führung bis zum Ende und feiert den ersten Sieg in der National League seit dem 1. März 2020. Am Ende wird es nochmals dramatisch. Horansky holt sich kurz vor Schluss eine Strafe und auch Fora kassiert Sekunden vor Ende noch eine Strafe. Ciaccio lässt aber die Scheibe nicht mehr ins Tor. Festzuhalten bleibt, dass Ambrì nun vier Tore in vier Spielen erzielt hat. Alle vier fielen im Powerplay. Das Spiel in Genf war das erste, wo der Gegner mehr Torschüsse als Ambrì hatte. Ironischerweise gibt es da den ersten Sieg.

Bericht: Fabiano Wey

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