Der Cuptraum ist im Viertelfinale geplatzt

Ambrì verliert im Viertelfinale des Swiss Ice Hockey Cups gegen Fribourg zuhause mit 1:2 und scheidet aus. Durch die Abschaffung des Cups bleibt der Titel von 1962, der einzige in der Klubgeschichte.

Der HCAP hatte zu Beginn des Swiss Ice Hockey Cups 2020/21 die GCK Lions geschlagen und konnten eine Runde später gegen die SC Rapperswil Lakers nach Verlängerung gewinnen. Im Viertelfinale ist dann gegen den HC Fribourg-Gottéron nach einer höchst durchzogenen Leistung Endstation. Damit sind die Leventiner seit der Wiedereinführung vor sieben Jahren nie über das Viertelfinale hinausgekommen.

Eine erfreuliche Meldung gab es für Ambrì vor dem Spiel. Marco Müller und Captain Elias Bianchi gaben nach ihrer Verletzung das Comeback. So lichtet sich das Lazarett ein wenig. Müller spielte in der ersten Linie zwischen Zwerger und Nättinen. Bianchi kam in der vierten Linie mit Rohrbach und Center Goi zum Einsatz. Rohrbach war es dann auch, der in der ersten Minute eine riesige Chance hatte. Das muss eigentlich Tor sein, aber die Chancenverwertung zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison des HCAP. Wenig später traf Dal Pian aus kürzester Distanz nur den Pfosten.

Jiri Novotny versucht sich erfolglos als Baseballspieler

Jiri Novotny versucht sich erfolglos als Baseballspieler.

Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie meist hinten. Trotz einem über das ganze Spiel gesehen guten Ciaccio im Tor, erzielte Fribourg durch Desharnais in der 16. Minute das 1:0. Zaccheo Dotti, sass nach dem er die Scheibe über das Plexi gespielt hatte, auf der Strafbank. Vielleicht ist es ein falscher Eindruck, aber es scheint, dass Ambrì überproportional viele solche dummen Strafen nimmt. In der 31. Minute erhöhte Fribourg nach einem umstrittenen Tor durch DiDomenico auf 2:0.

Ambrì zeigte kaum eine Reaktion und hatte Mühe im gegnerischen Drittel Fuss zu fassen. Entweder waren die Angriffsauslösungen zu wenig konsequent oder sie wurden von Fribourg früh in der neutralen Zome abgefangen. Erst kurz vor Schluss und ohne Torhüter setzten sie sich im Angriffsdrittel fest und kamen 44 Sekunden vor Schluss zum Anschluss. Nättinen legte quer auf Zwerger, der für einmal vollstreckte. In der Folge hatten Fora und Nättinen noch Schussgelegenheiten zum Ausgleich, kamen aber entweder nicht durch oder trafen die Scheibe für einmal nicht wunschgemäss. Fribourg steht erstmals seit Wiedereinführung des Cups im Halbfinal und hat die Chance auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte.

Kein Durchkommen für Daniele Gtassi

Kein Durchkommen für Daniele Gassi.

Damit wäre das Cup-Kapitel in der Valascia abgeschlossen. In der Meisterschaft geht es am Freitag nach einer langen Pause in Davos weiter.

 

Tore

15:58 0:1 David Desharnais (Sprunger, DiDomenico) – PP1
30:27 0:2 Christopher DiDomenico – EQ
59:16 1:2 Dominic Zwerger (Nättinen, Fora) – EQ<

Strafen
Ambrì: 1×2’; Fribourg: 1×2’

Bericht: Soraya Sägesser und Fabiano Wey; Fotos: Soraya Sägesser

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