Daniel Steiner: „Wir wollten wieder zu unserem Spiel finden“

Alexandre Giroux trifft zum 1:0 im Powerplay

Alexandre Giroux trifft zum 1:0 im Powerplay

Nach zwei Auswärtsflops konnte der HC Ambrì-Piotta wieder im eigenen Stadion antreten. Die Partie wurde wie erwartet sehr eng und die 4705 Zuschauer konnten am Schluss einen 3:1 Sieg bejubeln.

Ambrì startete mit viel Mühe und nervös ins Spiel. Man spürte, dass die Biancoblu um jeden Preis verhindern wollten, wieder früh in Rückstand zu geraten. Genf versuchte das auszunutzen, scheiterte aber immer wieder an Nolan Schaefer. Ambrì war vor allem durch Konter gefährlich, konnte aber auch nicht reüssieren, so dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.

Wie ausgewechselt kamen dann die Leventiner aus der Kabine und machte viel mehr Druck Richtung Tor von Tobias Stephan. Der Lohn kam dann in einer 5 Minütigen Überzahlsituation. Chris Riviera checkte Marco Pedretti gegen den Kopf und wurde unter die Dusche geschickt, Pedretti konnte später wieder weiterspielen. Im Powerplay liessen die Leventiner die Scheibe gut laufen. Noreau bediente Giroux im Slot und der konnte Stephan mit einem satten Handgelenkschuss in den Torhimmel bezwingen. Just als die Sirene ertönte zeigte der Schiedsrichter wieder auf Tor. Was war passiert? Paolo Duca brachte die Scheibe Richtung Tor und sie glitt zwischen Stephans Schoner in Tor. Die Unparteiischen konsultierten einmal mehr das Video und gaben den Treffer, da der Puck noch knapp vor Ablauf des zweiten Drittels die Torlinie überquert hatte.

Im letzten Drittel waren es dann wieder die Genfer, die das Spiel bestimmten. Ambrì zeigte aber wieder eine sehr solide Defensivarbeit und schirmte Nolan Schaefer sehr gut ab. Wie in den letzten Spielen hatten aber die Leventiner wieder Mühe den Puck aus der eigenen Zone zu bringen und selber gefährlich in den Angriff zu kommen. In der 49. Minute schloss Matthew Lombardi eine sehr schöne Kombination mit dem 2:1 ab. Chris McSorley setze am Schluss alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter mit einem zusätzlichen Feldspieler. Paolo Duca konnte auf Pass von Noreau ins leere Tor zum 3:1 einschieben. Das war das Zeichen an die Fans die La Montanara anzustimmen.

Wir haben nach dem Spiel bei Daniel Steiner nachgefragt: „Wir wollten wieder zu unserem Spiel finden, von dem wir in den letzten Wochen abgewichen waren und dafür in den letzen zwei Spielen die Quittung bekommen haben. Wir sind froh, das wir heute wieder den Weg zum Sieg fanden. Wir haben wieder viel besser defensiv gespielt. In der Euphorie haben wir oft zuviele Schritte übersprungen. Wir waren oft schon in der Vorwärtsbewegung, obwohl wir die Scheibe noch gar nicht hatten. Wir waren oft auch „einen Meter zu wenig aggressiv“ oder haben uns zu fest zurückgelehnt. Das haben wir heute wieder viel besser gemacht. Wir haben wieder bei einer sauberen Defensive angefangen und dann kommt das andere wieder von selbst.“ Ein wichtiger Sieg für die Moral der Leventiner, denn nun stehen schon wieder zwei schwierige Auswärtsspiele in Kloten (Samstag) und dann in Lausanne (Dienstag) an.

Roland Jauch

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