Auswärtssieg gegen Lausanne

Der HCAP Topskorer an diesem Abend ist Paolo Duca mit einem Tor und drei Assists. Er kann sich den gelben Helm aufsetzen, da er sich im direkten Vergleich mit Keith Aucoin (ebenfalls 4 Skorerpunkte) ein Tor notieren lassen konnte.

Die beiden Teams starten in der CIG de Malley verhalten in die Partie. Es scheint, als sei es ihnen wichtiger nicht in Rückstand zu geraten, als selber ein Tor zu erzielen. In der 8. Minute das erste Powerplay für die Hausherren. Es ist aber Ambrì, das dank Giroux und Lhotak Shorthandertore erzielen könnte.

Powerplaytor zur Führung

Dann das erste Powerplay für Ambrì. Inti Pestoni bedient Alexandre Giroux mit einem Backhand Pass und der letztjährige Topskorer bringt den Puck auf das Tor von Cristobal Huet. Adam Hall lenkt diesen noch ganz leicht ab.(Offiziell wurde Giroux als Torschütze angegeben)

Sandro Zurkirchen zeigte eine solide Leistung und kam zu seinem ersten Shutout der Saison  (Foto: R. Jauch/Archiv)

Sandro Zurkirchen zeigte eine solide Leistung und kam zu seinem ersten Shutout der Saison
(Foto: R. Jauch/Archiv)

Sandro Zurkirchen, der sich als klare Nummer 1 durchzusetzen scheint, verhindert kurz darauf mit einigen guten Paraden den Ausgleich.

Die Chance zum Ausbau der Führung bot sich dann mit einem  weiteren Powerplay den Leventinern.  Diesen gelang es aber nicht, ein solches aufzuziehen.

Ambrì im 2. Drittel massiv unter Druck

Zu Beginn des zweiten Drittel nichts Neues. Ambrì lässt sich wieder in die eigene Zone drücken. Dem Block um Jason Fuchs gelingt es aber sich zu lösen und der jungen Center kommt zu einer sehr guten Abschlusschance allein vor Huet, kann diese aber nicht nutzen.

Lausanne macht weiter Druck und vergibt Chance um Chance obwohl Zurkirchen und seine Vorderleute nicht immer einen sicheren Eindruck hinterlassen. Dann Daniel Steiner wie aus dem Nichts mit dem 2:0. Er löst sich auf Pass von Alexei Dostoinov und setzt die Scheibe mit einem trockenen Handgelenkschuss ins Lattenkreuz.

Eigentlich hätte zu diesem Zeitpunkt des Spiels Lausanne führen müssen: 23 Schüsse und kein Tor. Ambri nur deren neun und zwei Tore.

Pestoni mit Pfostenschuss

Der 10. Schuss des HCAP hätte das dritte Tor sein müssen. Pestoni sah aber seinen Abschluss in der 42. Minute vom Pfosten zurückprallen.

Auch das Dritte Drittel spielte sich mehrheitlich in der Zone des HCAP ab. Alle drei spielenden Ausländer des HCAP gönnten sich dabei eine Auszeit auf der Strafbank. Ambrì verteidigte, warf sich in die Schüsse und wenn das alles nichts half, hielt Sandro Zurkirchen seinen Kasten rein. Ambrì kam in diesem letzen Drittel kaum zu Chancen. Lausanne warf in den letzten zwei Minuten alles nach vorne. Ohne Erfolg

Drei Saisonpremieren

Ambrì kam so an diesem Abend gleich zu drei Saisonpremieren

– Erster Vollerfolg der Saison
– Erster Auswärtssieg der Saison
– Erster Shutout von Sandro Zurkirchen

Wieder gute Specialteams

Haben wir in den ersten drei Spielen die Specialteam stark kritisiert, gibt es gestern und heute nichts auszusetzen. Vor allem auch heute haben sie wieder sehr gute Arbeit geleistet. Eines von zwei Powerplays haben sie ausgenutzt. Fünf Unterzahlsituationen überstanden. Das Training dieser Situationen zahlt sich bereits aus.

Durchzogene Zwischenbilanz nach 5 Spielen

1 Vollerfolg (Lausanne), 1 Sieg nach Penaltyschiessen (SC Bern), 1 Niederlage nach Penaltyschiessen (HC Davos) und 2 Niederlagen (ZSC, Rapperswil). Das sieht auf den ersten Blick nicht so schlecht aus. Lassen wir uns aber davon nicht täuschen. Der Sieg gegen Lausanne ist der Ineffizienz der Waadtländer zu verdanken. Das Spiel gegen Rapperswil hat man aus der Hand gegeben, gegen die ZSC war man chancenlos. Gegen den HC Davos und den SC Bern sah man aber das Potential der Mannschaft. Noch fehlt es aber an der Konstanz.

Es gilt nun, dieses Potential in allen Spielen über drei Drittel abrufen zu können. Es reicht nicht, wenn man dieses nur in einzelnen Situationen zeigt.

Gotthard-Derby am Freitag

Dies wird auch gegen den EV Zug notwendig sein. Die Innerschweizer reisen am nächsten Freitag in die Valascia, wo es zum ersten Gotthard-Derby der Saison kommt.