Auch gegen Fribourg gibt es nichts zu holen

Nach der bitteren 0:3 Schlappe vom Samstagabend in Biel, verlor der HCAP auch das zweite Wochenendspiel mit 2:5 gegen Fribourg. Die Leventiner hatten kaum Zeit sich richtig zu erholen. Neben der fehlenden Ruhe lastete auch der Druck auf den Nacken der Spieler.

Fribourgs Andrew Miller mit dem 1:3

Fribourgs Andrew Miller mit dem 1:3

Ein Sieg würde die Sicht auf die Tabelle für die Leventiner einiges besser machen. Doch auch die Gäste aus Fribourg wollten in Ambrì punkten, um den Rückstand auf den Strich zu verkürzen. Beide Teams haben ihr Samstagsspiel verloren und waren hungrig auf drei Punkte. Eine spannende Ausgangslage für die 6359 angereisten Tifosi.

Trotz der Unterstützung der zahlreichen Fans war das Glück für einmal nicht auf der Seite der Leventiner. Ambrì verliert dieses Strichduell klar mit 2:5 und liegt mit zwei Punkten vor Fribourg auf Platz acht. Für die Leventiner gab es im Spiel nicht viel zu holen. Der Start gehörte klar den Gästen. Fribourg zeigte sich dominant und kämpferisch und führte nach zwei Minuten bereits mit 1:0. Doch die Leventiner nahmen dies nicht auf die lockere Schulter und erzielten eine Minute später den Ausgleichstreffer im Powerplay.

Ambris Topskorer Kubalik blieb auch gegen Fribourg ohne Skorerpunkte

Ambris Topskorer Kubalik blieb auch gegen Fribourg ohne Skorerpunkte

Die Partie blieb lange ausgeglichen bis Gottéron den erneuten Führungstreffer erzielte. Die Leventiner drückten zwar auf den Ausgleich, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Im letzten Drittel lief es für den HCAP auch nicht besser. Trotz Kampfgeist und Einsatz wollte der Hockeygott die Leventiner für ihre Arbeit nicht belohnen. Die Gäste nützten dies aus und erhöhten auf 1:3. Für Ambrì kam es immer bitterer. Drei Minuten später doppelten die Fribourger auf 1:4 nach.

Plastinos Körpereinsatz brauchte den Gegenspieler auf den Boden, aber Fribourg nicht zu Fall

Plastinos Körpereinsatz brauchte den Gegenspieler auf den Boden, aber Fribourg nicht zu Fall

In der 52. Minute gab es einen Funken Hoffnung. Capitan Elias Bianchi verkürzte auf 2:4. Dieses Tor gab den Leventinern nochmals einen Motivations-Schub und sie verstärkten sich mit einem sechsten Feldspieler und liessen Benjamin Conz auf der Bank. Doch auch mit einem Spieler mehr gelang den Leventinern nichts mehr, die Gäste verteidigten ihr Drittel und kamen schlussendlich noch zu einem Empty-Netter.

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Das Wochenende lief gar nicht nach den Wünschen der Leventiner. Ambrì kann sich jetzt ein bisschen auszuruhen, neue Kräfte tanken und mit neuem Elan den Lausanne HC am Freitag in der Valascia empfangen.

Bericht/Fotos: Soraya Sägesser

Tore
01:46 1:0 Andrew Miller (Sprunger)
02:56 1:1 Samuel Guerra (Novotny)
26:31 1:2 Charles Bertrand (Mottet, Slater)
46:14 1:3 Andrew Miller (Sprunger, Walser)
49:04 1:4 Matthias Rossi (Lhotak, Schmutz)
52:27 2:4 Elias Bianchi (Kostner)
57:20 2:5 Nathan Marchon (Mottet, Slater)

Strafen
Ambrì: 2 x 2‘
Fribourg: 6 x 2‘

Zuschauer
6359

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