Ambri verliert in Zug mit 1:3

Die Tessiner müssen sich in der Bossard Arena mit 1:3 geschlagen geben und verlieren etwas den Anschluss an den Strich.

Seine viele Arbeit wurde endlich wieder belohnt: Noele Trisconi (Foto: Archiv Gazzetta/Roland jauch)

Seine viele Arbeit wurde endlich wieder belohnt: Noele Trisconi (Foto: Archiv Gazzetta/Roland jauch)

Bereits nach wenigen Sekunden durfte sich Ambri an diesem Freitagabend im Powerplay üben. Allerdings sah dieses – wie auch die weiteren am Abend – nicht wirklich vielversprechend aus. Danach waren es zwar weiterhin die Tessiner, die das Spieldiktat an sich rissen, doch wie so oft stimmte der Aufwand nicht mit dem Ertrag überein. 

Die Zuger konnten sich erst nach knapp 18 Minuten ein erstes Mal etwas länger in der gegnerischen Zone festsetzen. Scottie Upshall schaute sich dabei das Spiel von der Kühlbox aus an. Die Strafe wurde schadlos überstanden. Trotzdem gelang dem EV Zug zwölf Sekunden vor der ersten Pause nach einem Buebetrickli der Führungstreffer. Es war leider nicht das erste Mal in dieser Saison, dass es kurz vor der Sirene im Kasten der Tessiner einschlägt.

Zu Beginn des zweiten Drittels fand sich Ambri erneut in Unterzahl wieder. So wurde der Einstieg ins Mitteldrittel deutlich erschwert und die Zuger übernahmen je länger je mehr das Spieldiktat. In der 28. Minuten schlug es dann zum zweiten Mal hinter Daniel Manzato ein. Johan Morant war aus der Distanz erfolgreich. So richtig gefährlich wurde Ambri danach nicht mehr, bis Noele Trisconi in der 35. Minute der Anschlusstreffer erzielte. Es war der Lohn eines aggressiven Forecheckings.

In den ersten Minuten des dritten Abschnitts wurde Ambri dank Marco Müller noch einmal richtig gefährlich. Allerdings blieb es eine der wenigen nennenswerten Chancen Ambris. Auf der anderen Seite erhöhte Carl Klingberg nach 46 Minuten auf 3:1. Ambri versuchte im Anschluss dagegen zu halten, jedoch blieb der Puck grösstenteils in den Reihen des Heimteams. 

Den Abend zusammengefasst: Ambri wollte, konnte aber nicht. Man merkte den beiden Teams den Klassenunterschied halt einfach an. Es sind jedoch nicht diese Spiele, die man gewinnen muss. Einen oder gar mehrere Zusatzpunkte hätte man trotzdem liebend gern nach Hause genommen.

Bericht: Marius Künzli

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