Ambrì verteidigt Vorsprung zum Sieg im Derby

Ambrì gewinnt das Derby in Lugano mit 3:4. Nach einem 1:4 Vorsprung wurde es aber in den letzten Minuten nochmals sehr eng.

Ambrì jubelt wieder über einen Derbysieg. (Archivbild)

Ambrì jubelt wieder über einen Derbysieg. (Archivbild)

 

Nach dem 3:4 im Powerplay fährt Benjamin Conz wütend Richtung Spielerbank und schreit seine Mitspieler an. Die Luganesi kamen in der 57. Minute soeben zum Anschlusstreffer. Wie gegen den HC Davos besteht die Gefahr, die schon fast sicher geglaubte Partie noch aus den Händen zu geben.

Die Leventiner führten nach dem Startdrittel mit 3:1. Zwerger mit einem Solo, Plastino mit einem Knaller und Rohrbach mit einem Ablenker waren die Torschützen bis zum 3:0. Es war Rohrbachs erster Treffer in der National League. Kurz vor der Pause der erste Treffer Luganos im Powerplay.

Im zweiten Drittel war dann vor allem Lugano spielbestimmend. Ambrì kann vor allem auch dank einem sehr solid spielenden Benjamin Conz den Vorsprung in die zweite Pause retten.

In der 44. Minute dann auch ein Powerplaytreffer der Biancoblu zum vermeintlich beruhigenden 1:4. Der Panther ist nun aber definitiv gereizt und fährt seine Krallen aus. Einbahnhockey ist nun angesagt. Müller (Merzlikins fiel krankheitshalber aus) im Lugano Tor hat im Gegensatz zu Conz fast keine Arbeit. Das berüchtigte Ambrì-Hockey ist nicht zu erkennen. Cereda nimmt denn auch in der 49. Minute sein Timeout um seine Spieler zu ermahnen.

In der 54. Minute kann Hofer den Puck noch knapp vor der Linie wegwischen, in der 56. Minute dann aber doch der zweite Treffer für Lugano. Conz wird dabei in der Bewegung zwischen den Schonern erwischt. Dann in der 57. die bereits einleitend angesprochene Situation. Und Lugano powerte weiter, erfolglos. Ambrì konnte den Vorsprung knapp aber verdient über die Zeit retten und den ersten Derby-Auswärtssieg der Saison realisieren.

Nach zwei Niederlagen wieder ein Sieg für die Biancoblu. Ein Sieg um Moral zu tanken für den weiteren Kampf um die Playoffs. Ein Kampf, der bereits morgen gegen die SCL Tigers in die nächste Runde geht.

Bericht: Roland Jauch

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