Ambrì verliert erneut gegen Lausanne

Ambrì verliert im Waadtland mit 2:3 und unterliegt Lausanne damit zum zweiten Mal in drei Tagen. Ngoy trifft im 1000. Spiel in der National League. Am Sonntag geht es weiter im Cup.

Das Lied geht weiter: Ambrì kann mithalten, die Defensive hält über weite Strecken, aber offensiv ist man zu harmlos und erzielt entsprechend zu wenig Tore. Mit nur 2.88 Gegentoren pro Spiel liegt man im Schnitt der Liga. Selbst erzielt man aber nur 1.38 Tore und ist damit die einzige Mannschaft mit weniger als zwei Toren pro Spiel. So fehlt oft ein Treffer zum Sieg, so auch gestern. Nach den Toren von Malgin und Bertschy für Lausanne, schafft Michael Ngoy mit einem Hammer von der blauen Linie den Anschluss. Für den 38-Jährigen ist es im 1000. Spiel der National League das 35. Tor. Ngoy wird am Dienstag in der Valascia entsprechend geehrt. Damit lebt die Hoffnung nach dem zweiten Drittel auf Punkte im fünften Spiel in Serie. Am Ende sollte es anders kommen.

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Die Defensivleistung zu Saisonbeginn stimmt.

In der 52. Minute erzielt Christoph Bertschy relativ unbedrängt aus dem Slot das 3:1. Es ist, wie zuvor auch Malgin, sein drittes Tor in den zwei Spielen gegen Ambrì. Genau das macht Lausanne unberechenbar, dass sie so viele Spieler haben, die Tore erzielen können. Dies ist auch der Unterschied zu Ambrì. In der folgenden doppelten Überzahl trifft Julius Nättinen mit dem obligaten Powerplay-Treffer zum 2:3. Aber nur das Powerplay und Nättinen reicht eben nicht. Zu viele Spieler befinden sich noch immer nicht auf dem Niveau, auf dem sie in der vergangenen Saison waren. Die Bemühungen ohne Torhüter Benjamin Conz bringen nicht den gewünschten Ausgleich. So resultiert die siebte Niederlage im achten Spiel.

Müller bringt mit drei Skorerpunkte und 42.5% gewonnen Bullys durchschnittliche Leistungen. Im Bild ein Bully gegen den Ex-Leventiner Emmerton.

Müller bringt mit drei Skorerpunkte und 42.5% gewonnen Bullys durchschnittliche Leistungen. Im Bild ein Bully gegen den Ex-Leventiner Emmerton.

Am Sonntagnachmittag geht es im Cup-Achtelfinal zu den Rapperswil-Jona Lakers. Gegen die Lakers hat man bekanntlich das Spiel der dritten Runde in der National League mit 1:5 verloren. Es ist Zeit für die Revanche. Gegen die Cupmannschaft aus Rapperswil wird es sicherlich eine schwere Aufgabe, aber im letzten Jahr des Cups wird man alles reinlegen, um vielleicht gar einen Pokal zu gewinnen. Seit der Wiedereinführung des Cups kam die Squadra nie über die Viertelfinals hinaus.

Bericht: Fabiano Wey; Fotos (von Dienstag, 20.10.20): Soraya Sägesser

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