Ambrì unterliegt in Lausanne mit 3:2

Der HCAP verliert das Sechspunktespiel gegen den HC Lausanne mit 3:2. Mit 3 Toren innert 12 Minuten kehren die Waadtländer im zweiten Drittel das Spiel.

Wie rächt mach sich am HC Lausanne für das gewalttätige Verhalten seiner Fans beim letzten Aufeinandertreffen in der Valascia? Am besten mit einem Sieg und dem punktemässigen Ausgleich in der Tabelle.

Ambrì musste dafür ohne den verletzten Marco Müller nach Lausanne reisen. Für ihn schaffte es ein Neuling im Dress der BiancoBlu aufs Eis. Als 13. Stürmer war der mit einer B-Lizenz ausgestattete Daniel Carbis auf dem Matchblatt aufgeführt. Carbis durchlief die Juniorenstufen beim HC Davos, absolvierte mit diesem auch 43 NLA Partien. Seit 2011 spielte er dann für den SC Langenthal und die letzten drei Saison bei La Chaux-de-Fonds. An Stelle von Peter Guggisberg lief Thibaut Monnet auf.

Die Lausanner setzten für dieses wichtige Spiel auf Jakub Stepanek im Tor, nachdem Sandro Zurkirchen und Cristobal Huet in den letzten Spielen nicht geglänzt hatten. Mit Jeffrey Dustin haben die Lausanner zudem den besten Skorer der Qualifikation im Team.

Diego Kostner eröffnete das Skore in Unterzahl

Diego Kostner eröffnete das Skore in Unterzahl

Die Leventiner übernahmen gleich zu Beginn das Spieldiktat, dies obwohl sie bereits in der dritten Minute in Unterzahl spielen mussten. Dominik Kubalik führte die Scheibe und bediente mit einem Querpass Marc Gautschi, der zum 1:0 einschiessen konnte. Kurz darauf wieder Jubel bei Ambrì. Diego Kostner erzielte diesmal in Überzahl seinen 12. Saisontreffer. Das erste Drittel war geprägt von vielen Strafen. Fünfmal musste ein Lausanner auf die Strafbank, zweimal ein Biancoblu.

Zu Beginn des zweiten Drittels sass Kubalik noch auf der Strafbank. Jeffrey vollendete das Powerplay mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Und es kam noch schlimmer, nur 54 Sekunden später fiel der Ausgleich durch den Herren. Benjamin Conz war bei diesen beiden Treffern keine Schuld zuzuschieben. Eine eiskalte Dusche für die Leventiner, die den Einstieg ins Drittel komplett verpasst hatten und weiterhin den Tritt nicht fanden. Vor allem in der Defensive passte nichts mehr zusammen. Gleiches galt auch für die Angriffsauslösung und. In der 33. Minute dann das 3:2 für die Waadtländer. Danielsson konnte dabei von einem Abprallen bei Conz profitieren. Auf der Gegenseite hielt Stepanek alles, was auf ihn zuflog. Nun lag es an Cereda in der Pause seine Männer wieder auf Kurs zu bringen.

Im Schlussdrittel fand Ambrì wieder besser ins Spiel. Mit drei unnötigen Strafen bremsten sie sich aber selber aus. Die dritte davon knapp zwei Minuten vor Schluss. Drei Sekunden vor Schluss dann die letzte Chance des Spiels für D’Agostini, der aber an Stepanek scheitert.

Ambrì wurde von Lausanne in die Knie gezwungen

Ambrì wurde von Lausanne in die Knie gezwungen

Ambrì verliert dieses wichtige Spiel mit 3:2 und liegt damit wieder sechs Punkte hinter dem HC Lausanne. Für einmal konnten die Leventinern nicht mehr auf einen Rückstand reagieren, in einem Match in dem es unbedingt notwendig gewesen wäre. Weiter geht es am Samstag in Langnau.

Tore:
03:48 0:1 SH Marc Gautschi (Kubalik, Fora)
05:45 0:2 PP Diego Kostner (D’Agostini, Plastino)
20:50 1:2 PP Dustin Jeffrey (Froidevaux)
21:44 2:2 EQ Yannik Herren (Mieville)
32:52 3:2 EQ Nicklas Danielsson (Nodari)

Strafen:
Lausanne: 6×2′ 1×10′ (Ryser)
Ambrì: 5×2′

Zuschauer:

Bericht: Roland Jauch
Fotos: Roland Jauch/Archiv