Ambrì legt wieder vor

Der HCAP gewinnt auch sein zweites Heimspiel in der Playoutfinalserie mit 4:2. Entscheidend für den Sieg war Ambrìs Dominanz bei 5 gegen 5. Sportchef Paolo Duca zeigt sich zufrieden und fordert von seinem Team Mut im Kampf um den Ligaerhalt.

Ein geschätzter Präsident, der nie vergessen wird! Ciao Gian Paolo!

Ein geschätzter Präsident, der nie vergessen wird! Ciao Gian Paolo!

Bevor der erste Puck eingeworfen wurde, gedachte man in einer Schweigeminute dem verstorbenen ehemaligen HCAP Präsidenten Gian Paolo Grassi. Dieser führte den Verein in den Jahren 2003-2009 während 329 NLA.

Luca Cereda vertraute für dieses Spiel auf das bewährte LineUp wie in den bisherigen Spielen. Das Team wusste dabei ganz genau, was man besser machen musste. Von der ersten Minute an wieder bereit sein, weniger Strafen nehmen und wieder den Zug aufs Tor suchen und vor allem wieder mehr arbeiten als der Gegner.

Der Spielstart war dann aber mehr nach dem Wunsch der Zürcher. Bereits in der 3. Minute konnten sie ein erstes Mal ihr Powerplay aufziehen. Tommi Santala zeigte dabei einmal mehr wie gefährlich seine Schüsse sind. Er traf zum 1:0 für die Gäste. Die Reaktion folgte in der 8. Minute. Kubalik kurvte hinter dem Tor durch und hätte danach Luca Boltshauser fast unter den Schonern bezwungen. Die Scheibe bliebt aber knapp vor der Torlinie liegen und Berthon konnte sie über die Linie schieben.

Berthon behält die Übersicht und trifft zum 1:1

Berthon behält die Übersicht und trifft zum 1:1

In der 15. Minute wieder Jubel in der Curva Sud. Elias Bianchi konnte seinen Vorstoss mit einem herrllichen Schuss ins linke hohe Eck abschliessen. Vor Ende des Drittels spielten die Klotener bereits das dritte Mal in Überzahl und zum zweiten Mal konnten sie dies mit einem Tor abschliessen. Tomi Sallinen konnte dabei von einem Abprallen von Conz profitieren.

In der 30. Minute zeigte Cory Emmerton seine Spitzbübigkeit. Aus überspitzem Winkel konnte er Boltshauser in der nahen Ecke bezwingen. Es sollte dies das Game Winning Goal sein. Matt D’Agostini traf 47 Sekunden vor Schluss noch mit einem Befreiungsschlag ins leere Tor.

Auch Conz beteiligt sich am Torjubel von D'Agostini

Auch Conz beteiligt sich am Torjubel von D’Agostini

Die Leventiner hatten an diesem Abend den Gegner über weite Strecken im Griff. Einzig in Unterzahl kamen die Klotener zu Toren. Ambrì erzielte all seine Tore bei 5 gegen 5, konnte seinerseits die beiden Powerplays nicht ausnützen. Es war wieder das typische Cereda Hockey, dass die 5855 Zuschauer in der Valascia zu sehen bekamen. Viel Tempo und Zug aufs Tor von allen vier Linien. Die Tore waren dann auch auf drei Linien verteilt.

Auch wenn sich gegen Schluss einige Emotionen entluden, spielten beide Teams sehr diszipliniert. Ambrì tut sich auch gut daran, dies im nächsten Spiel vom Montag in Kloten wieder zu tun. Die Flughafenstädter erzielten bisher all ihre Tore, mit Ausnahme eines Empty Netters, in Powerplaysituationen. Jesse Zgraggen sagte nach dem Spiel, dass sie noch mehr mit den Beinen arbeiten müssen statt mit dem Stock um Strafen zu vermeiden.

Paolo Duca lobte das Team für den Mut, den sie gezeigt haben. Dies wird auch das Erfolgsrezept für die Serie sein, wie er im Interview ausführt.

Am Montag Abend Spiel 4 in Kloten. Dort wird Ambrì wieder auf ein Heimteam treffen, das das Messer bereits wieder am Hals hat. Am Donnerstag dann das nächste Heimspiel. Dann heisst es wieder TUTTI ALLA VALASCIA!
Bericht/Fotos/Interview: Roland Jauch

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