8:2 Sieg beim Spiel der Kultclubs in Arosa

Der HCAP gewinnt das Duell der Kultclubs gegen den EHC Arosa klar mit 8:2. Der HCAP trat zu diesem Freundschaftsspiel in Topbesetzung an und überzeugte mit viel Spielfreude.

Adrian Fetscherin, Geschäftsführer des EHC Arosa, bei seiner Eröffnungsrede. Er selbst ist seit vielen Jahren auch Fan des HCAP.

Adrian Fetscherin, Geschäftsführer des EHC Arosa, bei seiner Eröffnungsrede. Er selbst ist seit vielen Jahren auch Fan des HCAP.

Auf Einladung des neunmaligen Schweizermeisters EHC Arosa trat der HCAP zu einem Spiel der Kultklubs an. Den 553 Zuschauern waren die Kräfteverhältnisse schnell klar. Ambri war den 1. Ligisten technisch und konditionell klar überlegen. Bereits nach 5 Minuten gingen die Leventiner durch Mäenpää in Führung. 18 Sekunden später erhöhte Kamber mit einer schönen Finte auf 2:0. In der neunten Minuten dann das 3:0 durch Monnet. Damit hatten die Biancoblu erstmal genug und schalteten einen Gang zurück.

Mäenpää eröffnete das Skore

Mäenpää eröffnete das Skore

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Ambrì dominierte den Gegner nach Belieben. Emmerton (29.) und Berthon (31.) mittels Penalty erhöhten auf 0:5. Dario Caduff machte im Aroser Tor Andrin Kunz Platz. Diesem erging es nicht viel besser. Berthon und Lauper mit einer wunderschönen Kombination, die Lauper mit dem 6:0 abschloss (35.)

Thibaut Monnet bezwingt Caduff zum 3:0

Thibaut Monnet bezwingt Caduff zum 3:0

In der Pause wechselte auch der HCAP den Torhüter. Gauthier Descloux übernahm den Platz von Sandro Zurkirchen. In der 42. Minute musste Emmerton musste für ein Halten auf die Strafbank. Diese Chance nutzen die Bündner zum ersten Treffer durch Christopher Williamson.

Ambrì reagierte darauf und 69 Sekunden später war der 6 Tore Vorsprung wieder hergestellt. Janne Pesonen auf Zuspiel von Jesse Zgraggen. Arosa war nun aber im Spiel. Denn in der 48. Minute war es wieder Williamson, der für die Bündner traf. Der schweiz-kanadische Doppelbürger Christopher Williamson spielte selber schon für den HCAP. In der Saison 2009/10 war er für die Elite Junioren der Leventiner im Einsatz, wechselte dann aber nach Nordamerika.

In der 52. Minute musste der HCAP Elite Junior Jan Wieszinski bei seinem ersten Spiel für den HCAP auf die Strafbank. Diesmal waren es aber die Leventiner die jubeln konnten. Erneut war Pesonen erfolgreich auf Pass von Jesse Zgraggen und stellte das Skore auf 8:2, was dann auch das Schlussresultat war.

Jesse Zgraggen mit fünf Assists

Als bester Spieler beim HCAP wurde Jesse Zgraggen ausgezeichnet. Er war bei 5 der 8 Tore beteiligt. Zgraggen bediente seine Mitspieler mit überraschenden Pässen und strotzte nur so vor Spielfreude.

Jesse Zgraggen brillierte mit fünf Assists

Jesse Zgraggen brillierte mit fünf Assists

Erster Einsatz für Wieszinski

Der 195 cm grosse Elite Junior Jan Wieszinski kam zu seinem ersten Einsatz mit der ersten Mannschaft. Wieszinski kam ins Team, da mit Adrian Trunz, Marc Gautschi und Sven Berger drei Verteidiger nicht eingesetzt werden konnten. Sven Berger zog sich im Spiel gegen Fribourg beim Blocken eines Schusses einen Bruch in der Hand zu und muss erneut pausieren.

Elite Junior Jan Wieszinski mit 195 cm einer der grössten auf dem Feld

Elite Junior Jan Wieszinski mit 195 cm einer der grössten auf dem Feld

Abwesend war ebenfalls Lukas Lhotak, der mit der Tschechischen Nationalmannschaft im Einsatz war. Matt D’Agostini und Paolo Duca waren anwesend, müssen aber verletzungsbedingt weiterhin zuschauen.

Wichtiger Event für den Teamgeist

Auch wenn der Sieg im Duell der Kultklubs zu erwarten war und es keine Punkte gab, war dieser „Ausflug“ nach Arosa doch von grosser Relevanz. Es war eine ideale Gelegenheit um auch am Teamgeist und Selbstvertrauen zu arbeiten. Die Spieler hatten sichtlich Spass. Während dem Spiel wurde auf der Bank viel gelacht. Diese Freude zeigte sich auch auf dem Eis. Diese Freude gilt es nun mitzunehmen in die beiden Spiele vor Weihnachten. Am Donnerstag zu Hause gegen Kloten und am Freitag auswärts in Lausanne wird es aber nicht mehr so einfach werden.

Roland Jauch


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