7:3 Kanterniederlage beim Gotthardderby

Der HCAP reist mit einer 7:3 Niederlage aus Zug in die Leventina zurück. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel brechen die BiancoBlu komplett ein.

Ambrì hinterliess einen schlechten Eindruck in Zug (Foto: Soraya Sägesser/Archivbild)

Ambrì hinterliess einen schlechten Eindruck in Zug (Foto: Soraya Sägesser/Archivbild)

Im ersten Drittel mussten die Leventiner wieder auf einen Rückstand reagieren, den sie sich in der 6. Minute eingefangen hatten. Lammer hatte auf Zuspiel von Diem für die Zentralschweizer getroffen. Die Reaktion darauf folgte aber nur gerade 37 Sekunden später. Adrien Lauper erwischte nach einer schönen Einzelleistung Tobias Stephan.  Zwischen diesen beiden Toren verhinderte die Latte das 2:0 für den EV Zug. In der 8. Minute war es wieder das Duo Diem/Lammer, das aus einer ähnlichen Szene wie beim ersten Tor, die erneute Führung für die Zuger erzielen konnte. Beide Male griff die Leventiner Verteidigung zu wenig konsequent ein. Ambri überstand danach zwei Strafen und konnte selber aber auch aus einer Überzahlsituation keinen Nutzen ziehen. Damit ging es beim Stand von 2:1 in die Kabine.

Im zweiten Drittel zogen die Zuger innerhalb knapp sechs Minuten auf 5:1 davon. Sie nutzen dabei beide Strafen gegen den HCAP konsequent aus. Ambrì dagegen hatte lediglich eine Statistenrolle. Tobias Stephan musste kaum einmal ernsthaft eingreifen.

Ähnlich dann auch das letzte Drittel. Marco Müller konnte zwar in der 42. Minute auf 5:2 verkürzen. Die grosse Aufholjagd blieb aber aus. Im Gegenteil. Die Kolinstädter bauten bis zur 52. Minuten durch Stahlberg (19. Saisontreffer) und den 40-jährigen Holden den Vorsprung auf 7:2 aus. Damit war die Partie gelaufen. Dass der dritte Treffer für Ambrì durch einen Zuger erzielt wurde, passt zum Spiel. Ambri selber brachte wenig zu Stande.

Morgen das Heimspiel gegen die SCL Tigers. Diese haben nun das dritte Spiel in Serie keinen Gegentreffer erhalten. Der HCAP muss sich somit um einiges steigern, um die vor Selbstvertrauen strotzenden Tigers zu bezwingen.

Bericht: Roland Jauch