3:1 Niederlage gegen die SCL Tigers

Der HCAP verliert in Langnau mit 3:1. Damit verpassen es die Biancoblu sich weiter vom Strich abzusetzen.

Nach dem fulminanten Sieg im Derby war man gespannt, wie der HCAP das zweite Spiel an diesem Wochenende meistern würde. Das LineUp änderte nur auf einer Position. Dario Rohrbach kam an Stelle von Mazzolini ins Team zurück.

Wie in Ambrì herrscht auch bei den SCL Tigers eine enorme Euphorie. Das Spiel gegen Ambrì war schon länger ausverkauft. Können in der Valascia die Biancoblu von der Energie des Publikums profitieren, waren es diesmal die Tigers.

Ambrì konnte denn auch über die ganzen 60 Minuten nie das typische Ambrì-Hockey aufzuziehen. Zu gut stand die Langnauer Devensive. War diese mal überwunden, stand da mit Damiano Ciaccio noch ein Schlussmann, der mit mirakulösen Paraden den Torerfolg verhindern konnte. Dies musste auch Michael Fora kurz vor der ersten Pause feststellen, als er das leere Tor vor sich hatte, Ciaccio es aber doch noch irgendwie schaffte, den Arm sooooo weit auszustrecken und den Puck zu fangen.

Auf der anderen Seite zeigte aber auch Benjamin Conz wieder eine sehr starke Partie. Ihm ist die Niederlage nicht anzukreiden. Beim 1:0 konnte Eero Elo einen Abpraller nach einem verdeckten Weitschuss verwerten. Das 2:0 erneut durch Elo war ein Schuss im Powerplay aus kürzerer Distanz aber auf der für Torhüter schwierigen Höhe. Dieser zweite Treffer schmerzt besonders. Ambrì konnte nämlich zuvor ebenfalls im Powerplay durch Plastino ausgleichen. Die Biancoblu nahmen dann aber zum zweiten Mal nach einem Wechselfehler eine Strafe, die dann ausgenutzt wurde.

Den erneuten Rückstand konnten die Biancoblu nicht mehr aufholen. Chance dazu bestanden mehrmals, aber eben Ciaccio oder das Metall verhinderten weitere Treffer für Ambrì. Cereda setzte dann drei Minuten vor Schluss auf volles Risiko und nahm Conz vom Eis. Langnau nutzte dies zum 3:1.

Ambrì verliert damit ein sehr ausgeglichenes Spiel (28:28 Torschüsse) und verpasst die Chance sich weiter vom Strich abzusetzen. Das Positive ist, dass der Vorsprung auf den Strich nicht kleiner wurde. Am Dienstag folgt das nächste Spiel auswärts in Zug.

Bericht: Roland Jauch

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